Sightseeing

Baltikum, Riga & Litauen (sch*** auf Estland)

Hallihallo,
wir sind es wieder, zurück von unserem kurzen Ausflug nach Lettland, genauer nach Riga. Bevor ich aber zu dieser schönen Stadt komme, gibt es erstmal eine kurze Zusammenfassung was wir dazwischen gemacht haben.

Von Danzig ging es direkt rüber nach Lettland an die Küste, nach Svencele. Wir buchten 4 Nächte an einem wunderschönen Kitespot, der nur ein einziges Manko hatte – er war leider absolut windstill.

Das war insbesondere Schade, weil der Spot wirklich perfekt war. Hüfthohes, warmes Wasser, dass durch die Einbuchtung komplett ohne Brandung ist. Als Zusatz außerdem Süßwasser, da die Ostsee nur in Kaliningrad angebunden ist.

Wir blieben also trotzdem, auch dank unseres fantastischen Standplatzes auf dem “digitalen” Campingplatz (Es gab keine Rezeption, sondern nur Strom und Wasser.) Der Spot hieß Fenas Kite Spot und war ein sich gerade im Aufbau befindendende Wassersportanlage ( und Hafenanlage mit Appartements) mit dem Fokus auf Kiten.
Es gab ein Restaurant, das beeindruckend schlecht war und 3 Shops, sowie ein Hostel und einige Häuser / Wohnungen. Das wars dann aber auch.

Uns störte das nicht, es gab genug an unserem Bus zu reparieren, zu putzen und zu ordnen. Aber das ist Material für einen anderen Post. Genug der Worte, hier ist die Gallerie zum Kitespot:

Sonnenuntergang
Unser Bus in Campingstellung
Ölpumpen oderso? Liefen auf jedenfall
Jassi auf dem SUP mit Gegenwind
Sicht aus dem Camper
Zeit für einen Sundowner
Ich stelle fest: Wind weiterhin nicht vorhanden
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Riga

Am Freitag ging es dann weiter nach Riga auf einen landschaftlich etwas schlichteren Campingplatz, dem Riga City Camping. Ähnlich wie Wilhelmsburg in Hamburg, war der Campingplatz auf der “falschen” Seite des ortsteilenden Flusses und damit zwischen Gewerbe und Industriegebäuden.

Mit unseren Rädern konnten wir aber einigermaßen sicher auf die andere Seite kommen (Baltikum und Radwege, einfach noch nicht so das Dreamteam) auf der sich alle Sehenswürdigkeiten befinden.

Wir hatten das sehr große Glück, von einer ortskundigen Person eine personalisierte Best-Of-Karte in Petto zu haben. Damit konnten wir in den 3 Tagen, die wir in der Stadt waren, seehr viel sehen. An dieser Stelle vielen Dank an Colin :))
Außerdem möchten wir euch die Karte natürlich nicht vorenthalten, die Zoomstufe ist etwas komisch geraten, da noch ein Stop in Litauen dabei ist.

Riga selbst hat uns sehr gut gefallen, definitiv einen Stop Wert wenn man in der Gegend ist. Was uns besonders aufgefallen ist, war die bereits starke Integration des europäischen Corona Impfpasses. Wir hatten unsere QR-Codes zum Glück noch vor der Abreise in unsere Corona-Warn-App reingeladen und konnte hier damit exklusiv in eine Rooftop Bar ( wo auch das Titelbild entstanden ist), in ein Museum und ein Club-Areal mit innenliegendem Club.

Scheinbar haben die Letten und Lettinnen allerdings kein großes Verlangen nach diesen Aktivitäten, bzw. die Skepsis gegenüber den Impfstoffen überwiegt scheinbar. Sowohl in der Clubarea als auch im direkt neben unserem Campingplatz gelegenen Impfzentrum war nichts los.
Impfstoff war aber nicht das Problem, wie uns ein holländisches Pärchen versicherte, dass versucht hatte eine Impfung in diesem Zentrum zu ergattern.

The exotic-animal-guy of riga?
Juhu, Wagenladungen leckeres Obst auf dem gigantischen Zentralmarkt Rigas
Das schöne Riga von oben, an einem teuren Drink nippend gesendet
Babystorchis wie die Orgelpfeifen auf Foodsupply wartend
Ein gerade zum ausgiebigen Klappern ausholender Storch
Makrelen + Polenta time
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In Riga besuchten wir außerdem auch das KGB Museum, bei dem vor allem die Tour sehr zu empfehlen ist, da man sonst nur das Erdgeschoss besichtigen kann, in dem sich nur ein paar Bilder befinden. Wir hatten das Glück eine private Tour zu bekommen und konnten so das ehemalige KGB Gefängnis mit allen Räumen und der gesamten Geschichte kennen lernen.
Es gab dadurch keine Absperrungen und man konnte in jeden Raum und jede Schublade reinschauen. Besonders interessant an der Führung war außerdem, dass die Letten von der Sowjetzeit ausschließlich als Zeit während der Besetzung sprechen und keinen Unterschied zur Besetzung durch Deutschland machten. Hier folgen nun zu dem Museum auch noch die von uns geschossenen Fotos:

Vilnius

Auch hier hatten wir das Glück eine Karte von Colin gestellt zu bekommen. Vilnius ist etwas kleiner als Riga und dementsprechend auch etwas schneller erkundet. Wiedermal waren wir auf einem Campingplatz kurz vor der Stadt und konnten in knapp 15 Min über die nichtexistenten Radwege in die Stadt fahren.
In der Innenstadt konnten wir dann sehen, dass offensichtlich in Vilnius die meisten Cafes dadurch gekennzeichnet sind, dass riesige Kunstblumenbögen über ihre Eingängen gespannt wurden. Dies kann man auf der nachfolgenden Slideshow auch super sehen. Das führte dazu, dass in der Stadt eine schöne Frühlingsatmosphäre herrscht.

Wir hatten allerdings das Pech, am zweiten Tag durchgehenden Dauerregen zu haben und entschlossen uns kurzfristig abzubrechen und wieder zurück nach Polen zu fahren, um nicht den ganzen Tag im Bus auf einem riesigen City-Campingplatz-Parkplatz verbringen zu müssen. Dennoch konnte wir an dem einen Tag viel Streetart sehen und die äußerst schöne Innenstadt erkunden.

Streetart
Die Kunstblumen
Bild für Colin
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