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Slowakei in der Schnellwanderung

Direkt auf den Post von Jassi folgt auch schon der nächste Eintrag, Ihr merkt vielleicht das wir den Blog vor allem auch für uns als Dokumentation machen 🙂
Während wir die verschiedenen Stationen in Polen besuchten, wurde uns langsam klar welche grobe Route wir den Rest des Sommers nehmen möchten. Mittelfristig sollte es auf jeden Fall in Richtung Mittelmeer gehen, denn unser Bus war ja nicht umsonst zur Hälfte mit Kitematerial gefüllt. Zwischen Polen und dem Mittelmeer liegen allerdings einige Länder und so war der logische nächste Schritt erstmal die Slowakei.

In der Slowakei liegt sowohl die niedrige Tatra, als auch die, wer hätte es gedacht, Hohe Tatra.
Letztere weckte unser Interesse, da die Wanderschuhe nochmal eingesetzt werden wollten und wir auf dem weiteren Weg direkt durch dieses Gebiet fuhren. Wir fanden einen Campingplatz ca. 10 km Talwärts des Bergsees Štrbské Pleso, der Gleichzeitig auch Startpunkt unserer Wanderungen werden sollte.
Am ersten Tag war aber erstmal Beinvorbereitung angesagt, das hieß aufs Rad und hoch die 10 km zum Bergsee. Die Aussicht war trotz des Gewitters zieemlich geil und wir bekamen richtig Vorfreude auf den nächsten Tag.

Jassi und ich bei einem Evaluationsradler am See

Tag 1: Panoramawanderung

Am nächsten Tag waren wir erst einmal etwas deprimiert – das Wetter wollte nicht so richtig mitspielen. Es war regnerisch und damit kein geeignetes Wetter für die schwerere der beiden von uns bei Komoot rausgesuchten Routen. Wie sich rausstellte, sollte das aber keineswegs eine schlechte Entscheidung gewesen sein. Die Route war wirklich wunderschön und hatte alles, was man sich in den Bergen wünschen kann, Flüsse, Seen, Sommerwiesen, Wald und natürlich Berggipfel 😛

Blick auf den Berg, den wir später noch spontan erklommen
Solche Statuen waren überall auf dem Weg ausgestellt

Auf der Route trafen wir sehr viele Slowakinnen und Slowaken, aber wenig andere Touristen. Etwas, dass wir bisher wirklich häufig feststellen mussten. Meist trafen wir nur auf Einheimische. DIe Campingplätze sind häufig zu höchstens 20 % ausgelastet. Der Tourismus ist also alles andere als auf Pre-Pandemie-Levels. Auf alten Level war aber auf jeden Fall unsere Motivation. Neben der Panoramatour gab es die Möglichkeit einen Abstecher auf einen nahegelegenen Berg zu machen, was wir auch promt wahrnahmen.
Gut das wir für alle Fälle einen Gipfelsekt eingepackt hatten…

Übersicht über den See, um den die Panoramawanderung führte

Auf dem Rückweg konnten wir nochmal einen wunderschönen Märchenwald mitnehmen. Auch hier sahen wir allerdings keine der hier angeblich ansässigen Bären und auch Luchse gab es keine. Dafür aber viel Natur, wie unten zu sehen.

Ich ging in den Wald, Pilze gab es zwar, Eulen sah ich null

Tag 2: Hoch zum Gebirge

Eigentlich wollten wir am zweiten Tag weiter reisen, aber da uns morgens Kaiserwetter aus unserem Schräglagebett kitzelte, beschlossen wir spontan erst Nachmittags die 3 1/2h Fahrt nach Budapest anzutreten und lieber nochmal ordentlich einen wegzuwandern.

Kein reverse Bass-Drop sondern Wanderlust!

Die Route führte diesmal über einen Kamm und endete an einem Sessellift. Sie war außerdem deutlich höher gelegen, sodass gut die Hälfte der Route in steinigem Gebiet lag. Es gab sogar eine kleine Kletterpassage, sogar mit dem Alpentypischen Gruppenstau vor bzw. hinter der Passage. Scheinbar wollten die meisten die Route “rückwärts” laufen, also mit dem größten Teil bergab.

Ab hier gehts nur noch bergab

Der Tag endete damit, dass ich mir 2 Dosen Energydrink gönnte und wir die 4h nach Budapest fuhren. Dort wurden wir um 22 Uhr Abends noch von lauschigen 31°C überrascht. Nach den eher kühlen 20°C in der hohen Tatra ein Schlag ins Gesicht. Mehr schlecht schliefen wir und machten uns bereit für die nächste Stadt. Budapest.

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